Steven Jan van Geuns, Tagebuch einer Reise mit Alexander von Humboldt



Steven Jan van Geuns, Tagebuch einer Reise mit Alexander von Humboldt
Während in Paris die Revolution tobt, die Menschenrechte ausgerufen werden und der Sturm auf Versailles stattfindet Ereignisse, die ganz Europa umkrempeln sollten , reisen der zwanzigjährige Alexander von Humboldt und sein Freund Steven Jan van Geuns (22) im Herbst 1789 sechs Wochen lang durch Deutschland.
Während der letzte große Universalgelehrte Europas naturhistorische Interessen verfolgte, war sein Freund, der junge Arzt van Geuns, neben der Wissenschaft an Land und Leuten, kuriosen Persönlichkeiten und Städten interessiert. Er schrieb auf dieser Reise in sein Tagebuch, warum die Studenten in Giessen so viel trinken oder wie abergläubisch, intolerant und faul die Kölner sind. Das alles auf solch anschauliche Weise, dass wir meinen, neben den beiden auf dem Kutschbock zu sitzen.
Konrad Beikircher stellt nicht so sehr den wissenschaftlichen Aspekt dieser legendären Reise vor, sondern die Kuriositäten und den außergewöhnlichen Alltag der Menschen in den bereisten Städten.
Steven Jan van Geuns (1767–1795), war ein niederländischer Arzt und Botaniker und ein Studienfreund Alexander von Humboldts. Er beschreibt in seinem Tagebuch die gemeinsame Reise von 1789. Es ist nach bisherigen Erkenntnissen das einzige ausführliche Dokument über diese Reise, da das Tagebuch Humboldts offensichtlich schon zu seinen Lebzeiten verloren gegangen ist.
Konrad Beikircher, geboren 1945 in Südtirol, studierte Psychologie und Musikwissenschaften in Bonn. Im ersten Leben Psychologe in einer Jugendstrafanstalt, seit 1986 freiberuflicher Kabarettist, Musiker, Moderator, Regisseur und Autor. Zahlreiche Rundfunk- und TV-Auftritte, CD- und Buchveröffentlichungen.

UpLoaded.net
TurboBit.net